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Für jeden Verein sind seine Mitglieder das A und O. Ohne Mitglieder sei es passive oder aktive kann kein Verein funktionieren.

Mit der Mitgliedschaft erfüllen Sie alle Voraussetzungen um sich im Verein zu engagieren oder Ihrer Lieblingssportart nachgehen können. Der TSV erhebt zu Jahresbeginn einen einmaligen Mitgliedsbeitrag. Einen zusätzlichen Abteilungsbeitrag wird nicht erhoben.

Kommen Sie zum TSV, es lohnt sich!

 

 

Beitragsordnung 2014

Beitrittserklärung 2014

 

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Im Jahre 1946 bestritt man noch Freundschaftsspiele im bayerischen und württembergischen Raum und griff erst 1947 in die Punktekämpfe der damaligen A-Klasse Bad Mergentheim ein. Teils mit dem Pferdefuhrwerk fuhr man zu Spielen. Der TSV Röttingen erkämpfte sich gleich in der A-Klasse die Meisterschaft und stieg in die neu gegründete Bezirksklasse Hohenlohe auf. In der Bezirksklasse spielten damals: Sportfreunde Schwäbisch Hall, TSV Crailsheim, FC Creglingen, FC Oberroth, TSV Gerabronn, TSV Künzelsau, SC Steinbach-Hall, VfB Bad Mergentheim, TSV Weikersheim und der TSV Röttingen. Hinter den Haller Sportfreunden wurde der TSV Röttingen im Spieljahr 1948/49 Vizemeister. Mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse Hohenlohe begann für die Unterfranken aus dem bayer. Taubertal eine große Fußballepoche. Während die 1. Mannschaft im Fußballbezirk Hohenlohe eine führende Rolle spielte, erkämpfte sich die Jugend im Spieljahr 1948/49 unter Jugendleiter Hans Fuchs die Jugendmeisterschaft des Kreises Bad Mergentheim.

stehend von links: Edmund Thomas II, Edmund Thomas I, Bruno Ludwig, Ernst Kohlenberger, Schorri Heim, Josef Englert, Richard Löbert, Willi Döhling, Karl Biebelmann, Oskar Zorn, Hans Winkler, Alfons Heer vorne von links: Otto Deeg, Julius Setzer, Albrecht End, Theo Pfeuffer, Ludwig Hümmert

Viele junge Sportler standen dem Verein treu zur Seite. Dabei denken wir an den in Kanada lebenden Elmar Düll, der von 1950 bis 1955 nicht nur aktiv in der 2. Mannschaft spielte, sondern auch als Jugendleiter tätig war und außerdem noch als Schiedsrichter fungierte. Auch das 60-jährige Jubiläum im Jahre 1955 sei hier erwähnt, als die AH - Elf des ruhmreichen 1. FC Nürnberg mit Schorsch Kennemann, Eiberger, Gußner, Torhüter Berger u. a. gegen eine Kreisauswahl an der Tauber antrat. Vergessen möchten wir auch nicht unsere guten Trainer der damaligen Zeit und hier vor allem Hans Kestel (Würzburg), der das Spiel und das Training stets mit den Worten „schauen, schauen“ begleitete. Uneigennützig kam er mit dem Moped aus Würzburg zum Training und war mit einem kleinen Taschengeld zufrieden.

Die wirtschaftliche Lage war nach dem 2. Weltkrieg nicht gerade rosig. Mit der Beschaffung von Sportkleidung und dergleichen war es sehr schwer. Tilly Thomas fuhr selbst nach Homburg/Saar um gegen Lebensmittel auf dem schwarzen Markt für den TSV Sportbekleidung zu beschaffen. Die Nachkriegszeit war auch im Vereinsleben bis zur Währungsreform von einem besonderen Gesicht geprägt. Galt es doch zu jener Zeit sehr viel aufzuarbeiten, vor allem auf dem Sportgelände, zumal der Sportplatz von den amerikanischen Besatzunksoldaten zu einem Baseballplatz umfunktioniert werden sollte. Man versuchte sogar aus dem Sportplatz einen Kartoffelacker zu machen. Stolz sind wir auch heute noch auf unsere alte „Fußball-Hochburg“ Aufstetten, die seinerzeit ausgezeichnete Spieler wie Richard Löbert, Otto Scheckenbach, Karl Schäffer, Linus Schäffer und Ferdl Kaiser hervorbrachten. Die stattlichen Zuschauerzahlen aus dem Taubergrund und dem gesamten Ochsenfurter Gau bestätigten die Spielstärke des TSV. Erinnert sei an das Freundschaftsspiel am 29. Juni 1949 gegen die Würzburger Kickers, die mit einem 6:2 zurück an den Main geschickt wurden. Ein Spiel gegen den FC Schweinfurt vier Wochen später (damals Oberliga) endete 2:2.

Die damalige Aufstellung lautete: End, Ryrko, Pfeuffer, Deeg, Döhling, Scheckenbach, Löbert, Kohlenberger, Biebelmann, Sommer, Heim

Für eine weitere Sensation sorgten die Unterfranken am 25. September 1949 im Stadion „An der Aumühle“ in Schwäbisch Hall, als der Hohenlohemeister vor über 2000 Besuchern mit 2:1 geschlagen wurde. Eine Woche später übernahm der TSV mit einem 3:2 Heimsieg über Ex-Landesligisten TSG Öhringen (mit dem polnischen Ex-Nationaltorhüter Hylla) die Tabellenführung. Mit dem Angriff Löbert – Kohlenberger – Ryrko – Sommer - Heim und Albrecht End im Tor hatte Röttingen eine „Elf“ die sich in Hohenlohe einen Namen machte.

Als auf dem Verbandstag am 12. 8 1950 in Heilbronn die 2. Amateurliga Hohenlohe-Unterland aus der Taufe gehoben wurde, stellte der Bezirk Hohenlohe sechs Vereine, und zwar TSV Crailsheim, Sportfreunde Schwäbisch Hall, TSV Künzelsau, TSG Öhringen, SC Steinbach-Hall und TSV Röttingen. Trotz innerer Vereinskrise beschloss der TSV unter dem 1. Vorsitzenden Ing. Hans Winkler und Abteilungsleiter Martin Schlager in der 2. Amateurliga zu spielen. Am 3. 9 1950 begann die Punktrunde gegen den TSV Crailsheim. Trotz überlegenen Spiels unterlag man durch ein Tor in der 89. Minute mit 0:1. Eines sei noch zu erwähnen: Spieler wie Schorri Heim, Albrecht End und Ernst Kohlenberger, die wiederholt in der Auswahl von Hohenlohe spielten, hielten allen Abwerbversuchen stand. Franz Sommer zog mit 33 Jahren auch noch einmal die Fußballschuhe an und trug viel zum Erfolg in der 2. Amateurliga bei. Während der Glanzzeiten der 1. Mannschaft spielte die 2. Mannschaft in der B-Klasse mit Jakob Fackelmann im Tor, Otto Scheckenbach, Erich Lorenz, Robert Thomas, Franz Lang, Ferdl Kaiser, Linus Schäffer, Viktor Vonhausen, Daniel Ort, Gerhard Linkert, Weiter wirkten mit: Kurt Öppert, Franz Fackelmann und Ludwig Hümmert II, um nur einige zu nennen.

Fußball zwischen 1953 und 1971

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